Freitag, 18. Februar 2011
Soziale Netzwerke für Best Ager - Neuer Trend?
Immer öfter hört und liest man von sozialen Netzwerken auch für die ältere Generation, die mittlerweile richtig viele Mitglieder haben. Dachte man Jahre lang, nur junge Menschen würden sich in der virtuellen Welt wohlfühlen, zeigt sich nun, dass es immer mehr sogenannte Silver Surfer gibt, die sich im Netz bestens auskennen und zurecht finden. Bei sozialen Plattformen tauschen sich Best Ager mit Gleichgesinnten aus, laden Fotos hoch und organisieren gemeinsame Stammtischtreffen. Als ich mich mal zu diesem Thema durch verschiedene Seiten geklickt haben, war ich positiv überrascht, denn es handelt sich hier keineswegs um soziale Netzwerke für Senioren, sondern wirklich für Menschen, die sich im Besten Alter fühlen und noch richtig fit sind. Ein toller Trend daher meiner Meinung nach!
Donnerstag, 17. Februar 2011
Ist zu Guttenberg noch glaubwürdig?
Wenn ich in den letzten Wochen einen Blick auf die Medienberichterstattung zu unserem Verteidigungsminister werfe, frage ich mich verdutzt, ob das wirklich der gleiche Mann ist, der noch vor knapp einem Jahr in den Himmel gelobt und als neuer Stern am deutschen Politikhimmel gefeiert worden ist. Zuerst die Truppen-Skandale und die kritische Frage nach seinem Mitwissen und nun die schweren Plagiatsanschuldigungen bezüglich seiner Doktorarbeit. Da stellt sich doch zwangsläufig die Frage: Wird zu Guttenberg grad zum Sündenbock gemacht, ist es reine Stimmungshetze in den Medien, der ja schon viele Prominente und Politiker zum Opfer gefallen sind, oder ist wirklich was dran an den Anschuldigungen und der Verteidigungsminister ist längst nicht der Saubermann, der er vorgibt zu sein? Mir persönlich war es schon immer suspekt, dass er als der perfekte Politiker mit Adelstitel dargestellt wurde...so ein Image kann nie lange halten, denn schließlich ist er wie wir alle einfach nur ein Mensch!
Mittwoch, 16. Februar 2011
Aufbruch oder Chaos in der arabischen Welt?
In den letzten Wochen beherrschen die revolutionären Zustände in der arabischen Welt die Medien und oft ist man zwischen Begeisterung und Skepsis hin- und her gerissen. Einerseits ist es toll, dass endlich auch die Araber gegen ihre diktatorischen Herrscher aufbegehren und mehr Mitspracherechte einfordern. Doch wenn man die Gewaltexzesse in Ägypten oder die Flüchlingsströme in Tunesien aktiv verfolgt, stellt sich andererseits die beängstigende Frage, ob die ganze Situation nicht droht, im Chaos zu versinken. In Afrika haben auch schon so manche Herrschaftsumwälzungen zu Gewalt und Anarchie geführt, die dem Volk nicht wirklich zu Gute kamen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage in der arabischen Welt entwickelt und ob es zu einem Domino-Effekt kommt. In Teheran ist bereits auch schon zu Demonstrationen aufgerufen worden. Und welche Rolle werden der Westen und die EU einnehmen? Deutschland hält sich bisher sehr zurück und ist der Ansicht, man solle sich in diese Angelegenheiten nicht einmischen.
Dienstag, 15. Februar 2011
Geschenke müssen nicht teuer sein
Mich persönlich regt es immer auf, wenn andere meinen, man müsste Leuten etwas besoners wertvolles schenken, wo man sieht, dass es auch wirklich einiges gekostet hat. In manchen Kulturen wie etwa in China mag das vielleicht tief verwurzelt sein, aber in Deutschland sollte man sich diesen Brauch meiner Meinung nach gar nicht erst zu eigen machen. Im Internet findet man hilfreiche Tipps, was für Geschenke man anderen machen kann, die schön, aber nicht teuer sind. Ich möchte Freunden, Bekannten oder Verwandten einfach gerne etwas schenken, wovon sie auch etwas haben und ich weiß, dass sie sich daran erfreuen können. Daher geht mir diese ganze Geschenkekult und KOmmerz wie etwas am gestrigen Valentinstag ziemlich auf den Zeiger. Mein Motto lautet schlicht und einfach: Weniger ist mehr!
Montag, 14. Februar 2011
“Wetten dass ...?” ohne Thomas Gottschalk
30 Jahre gibt es die große Samstagabend-Show nun schon, die noch immer Generationen vor dem Fernseher vereint, und 25 davon hat Thomas Gottschalk moderiert. Er und seine Show gehören für viele Deutsche zusammen wie Franz Beckenbauer und Bayern München oder Edmund Stäuber und die CSU. Trotzdem wird es das Gespann “Wetten dass...?”/Thomas Gottschalk ab dem nächsten Jahr nicht mehr geben, denn der beliebte Fernsehmoderator hat am Samstag seinen Rücktritt bekannt gegeben. Nach der Sommersendung im Juni werde er die ZDF-Show verlassen, so Gottschalk. Als Grund gab er den tragischen Unfall des Wettkandidaten Samuel Koch an, der im Dezember bei seiner waghalsigen Wette schwer stürzte und seitdem gelähmt im Krankenhaus liegt. Gottschalks Abschied soll aber nicht das Ende von “Wetten dass...?” bedeuten. Nächstes Jahr soll die Sendung mit einem neuen Moderator weitergehen. Ein konkreter Nachfolger für Gottschalk sei aber noch nicht im Gespräch. Gehandelt werden Namen wie Jörg Pilawa, Günther Jauch, Stefan Raab oder Hape Kerkeling. Wem würdet ihr es zutrauen, die großen Fußstapfen seines Vorgängers auszufüllen?
Freitag, 11. Februar 2011
Weniger Fleisch
Ja, es geht schon wieder um die Ernährung. Dieses Thema beschäftigt mich aufgrund meines strebsamen Abnehm-Vorhabens zurzeit sehr und jetzt habe ich mir einmal verstärkt Gedanken um meinen Fleischkonsum gemacht. Statistiken zufolge steigt der Fleischkonsum der Deutschen seit Jahren kontinuierlich an. Die Folge sind immer mehr Massentierhaltungsbetriebe und Schlachtviehtransporte. Die meisten Tiere, die irgendwann einmal auf unseren Tellern landen, werden in unserem Land schon lange nicht mehr artgerecht gehalten. Die Alternative ist natürlich Bio-Fleisch, dessen Kauf sich zwar auf Dauer im Portemonnaie bemerkbar macht, aber irgendwie doch das Gewissen beruhigt. Außerdem hat man beim Verzehr von Bio-Fleisch auch das gute Gefühl, etwas für seine Gesundheit zu tun. Auf Seiten wie dieser findet man viele hilfreiche Tipps und Ratschläge zum Kauf von “gutem” Fleisch. Abgesehen davon sollte man generell sowieso viel weniger davon essen. Meine Frau und ich werden das im Rahmen unserer Ernährungsumstellung beherzigen und können so gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wir tun etwas für die Tiere, für unsere Gesundheit und für unseren Kontostand.
Donnerstag, 10. Februar 2011
Urteil im Winnenden-Prozess
Zwei Jahre nach dem furchtbaren Amoklauf von Winnenden, bei dem der 17-jährige Tim K. 15 Menschen tötete, stand nun sein Vater vor Gericht. Er wurde wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Er hatte die Waffe, mit der sein Sohn die grausame Tat verübte, offen und unverschlossen herumliegen lassen. Die Zahlreichen Hinterbliebenen der Opfer des Amoklaufs, die teilweise als Nebenkläger auftraten, zeigten sich unzufrieden mit dem Urteil. Der Richter betonte jedoch, dass der Vater nicht stellvertretend für seinen Sohn vor Gericht stünde. Die Hinterbliebenen der Winnenden-Opfer beklagten außerdem, dass das Waffengesetz bis heute nicht hinreichend verschärft worden sei und betonten ihren Standpunkt, dass Menschen, die in ihrer Wohnung Waffen haben, härter bestraft werden müssten, wenn sie ihrer Pflicht der erhöhten Verantwortung für ihre Mitmenschen nicht nachkämen.
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