Donnerstag, 20. Januar 2011
Online-Banking
Immer mehr Menschen machen Online-Banking und erledigen so ihre Geldgeschäfte wie Überweisungen, Daueraufträge, Transaktionen und Umsatzabfragen bequem von zuhause aus. Es ist in der Tat unsagbar bequemer und unkomplizierter, als ständig zum Bankschalter laufen zu müssen. Jeder Dritte Deutsche nutzt inzwischen Online-Banking - Tendenz steigend. Es ist also längst nichts Ungewöhnliches mehr, wenn man seine Bankangelegenheiten online abwickelt. Im Gegenteil - schon bald wird es so normal und alltäglich sein wie alles andere, was wir wie selbstverständlich im Internet erledigen. Für viele Menschen ist das bereits so und auch diejenigen, die dem Online-Banking noch skeptisch gegenüber stehen und mit erhobenem Zeigefinger vor den Gefahren warnen, geben mittlerweile ihren Widerstand auf, denn die Datenschutz- und Sicherheitsstandards beim Online-Banking gehören zu den sichersten in der großen Welt des World Wide Web.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Der Siegeszug von Twitter
Das Wort “Twitter” kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie “Gezwitscher”. Inzwischen ist es den meisten Menschen aber wohl als Name für einen Mikroblogging-Dienst geläufig. Twitter ist Teil der sozialen Netzwerke und dadurch kann man kurze Nachrichten über das Internet schicken. Bei Twitter kann sich jeder anmelden und dann Textnachrichten verfassen und anderen senden. Das ganze nennt sich dann twittern. Wie das bei Blogs auch der Fall ist, können andere Nutzer die Twitter-Beiträge von anderen abonnieren. Sie heißen - nach dem englischen Wort “to follow” = folgen - “Follower”. Hierzulande gibt es mittlerweile weit über zwei Millionen Twitterer - Tendenz steigend. Aber ist Twitter jetzt wirklich eine revolutionäre Technologie, welche hilfreich für uns alle sein kann, oder gehört das elektronische Gezwitscher nicht doch eher zu den Dingen, die die Welt nicht braucht? Twitter-Fans sind deshalb so begeistert, weil der Dienst so unkompliziert ist: Nachrichten sind im Nu verfasst und eingestellt. Wie bei Blogs sind auch Twitter-Beiträge so unterschiedlich und facettenreich wie ihre Verfasser: Für den einen ist Twitter eine Art privates Online-Tagebuch, in welchem man Freunde und Bekannte über alltägliche Dingeauf dem Laufenden halten kann. Bekannte Zeitungen und Magazine nutzen Twitter hingegen mehr und mehr, um über ihre aktuellen Artikel und Geschehnisse in aller Welt zu berichten. Da für die meisten Menschen Computer und Internet inzwischen feste Bestandteile des Alltags sind, bekommen sie durch Twitter die Möglichkeit, immer und überall schnell auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein.
Dienstag, 18. Januar 2011
Tunesien feiert seine Freiheit
Die Tunesier erleben nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch den verhassten Diktator einen politischen Wandel. Sie genießen es derzeit, wieder offen ihre Meinung sagen zu dürfen und das ganze Land jubelt über den Sturz des Präsidenten. Aber ohne wirtschafltiche Hilfe aus Europa und vor allem ohne den für das Land so wichtigen Tourismus wird Tunesiens Weg in die Demokratie ein steiniger werden. Hoffen wir, dass es dem Land gelingt, zu einer modernen Demokratie zu werden. Potential ist laut Experten vorhanden: Die Bevölkerung habe Disziplin und Bürgersinn, es gäbe eine funktionierende Verwaltung und einen Sozialstaat mit festen Strukturen. Bildung wird groß geschrieben und ab jetzt auch die Presse- und Meinungsfreiheit. So kann Tunesien zu einem wahren Vorbild für die gesamte arabische Welt werden.
Montag, 17. Januar 2011
Fotokunst mit anderen teilen
Das Fotografieren ist eines meiner liebsten Hobbies, aber ich habe es in letzter Zeit sehr vernachlässigt, weil mir irgendwie die Motivation fehlte. Klar ist es toll, wenn Familie und Freunde sich begeistert zeigen über das, was man so knipst, aber manchmal wünscht man sich doch ein bisschen breit gefächertere Anerkennung. Auf Online Communities habe ich jetzt die Gelegenheit schlechthin für Hobbyfotografen entdeckt, nämlich die Möglichkeit, seine eigenen Fotos hochzuladen und auf diese Art mit anderen zu teilen. So können sich Hobbyfotografen von überall her untereinander austauschen, Fotos kommentieren, Tipps und Ratschläge geben, konstruktive Kritik üben und und und. Es gibt auch Wettbewerbe, bei denen die Nutzer über das beste Foto zu einem bestimmten Thema abstimmen können. Na, wenn das keine Motivation ist! Ich habe sofort wieder angefangen zu fotografieren und alles, was mir vor die Linse kommt, wird jetzt erbarmungslos geknipst, denn das Ganze macht einfach viel mehr Spaß, wenn man seine Leidenschaft mit anderen teilen kann.
Freitag, 14. Januar 2011
Rezeptautomat
Heute möchte ich eine meiner neuesten Internet-Entdeckungen mit euch teilen, von der ich total begeistert bin. Jeder kennt die Situation: Im Kühlschrank sind noch Reste, man ist zu faul einkaufen zu gehen, aber völlig inspirationslos beim Anblick der bunt zusammengewürfelten Reste. Diese Webseite kommt uns jetzt zur Hilfe, denn alles, was wir wissen müssen, ist, welche Zutaten in den Topf oder die Pfanne sollen. Dafür genügt ein Blick in den Kühl- oder Vorratsschrank. Dann gibt man die Zutaten in den Rezeptautomat ein und dieser zaubert einem im Handumdrehen eine lange Liste möglicher Kochrezepte auf den Bildschirm, die man aus den eingegebenen Zutaten kochen kann - international, lecker und kostenlos. Ich werde den Automaten gleich heute abend testen.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Die Hochwasser-Katastrophe in Australien
Wenn man an Australien in Verbindung mit Naturkatastrophen denkt, gilt die erste Assoziation normalerweise Buschbränden und Trockenheit. Dieses Mal hat jedoch das Wasser das Land down under fest im Griff - genauer gesagt den Nordosten. Das Hochwasser in Queensland reißt Autos, Häuser, Menschen und Tiere mit sich, verwüstet ganze Städte und zerstört Gebäude. Eine zehn Meter hohe Flutwelle hat mittlerweile Todesopfer gefordert und viele Menschen werden vermisst. Es ist zu befürchten, dass sich die Zahl der Flutopfer noch dramatisch erhöhen wird. Schätzungen zufolge hat die Naturkatastrophe bereits Schäden von knapp 4 Milliarden Euro angerichtet und Meteorologen rechnen mit weiteren Niederschlägen für die Region. Zehntausende Menschen haben ihr Zuhause verloren und sind auf der Flucht, eine Fläche von der Größe Deutschlands und Frankreichs zusammengenommen steht komplett unter Wasser. Man kann nur hoffen, dass die Natur ein Einsehen mit der gebeutelten Region hat und der Dauerregen endlich aufhört.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Das Attentat von Arizona
Nach dem Attentat auf die demokratische Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords, bei dem ein offenbar verwirrter 22-jähriger sechs Menschen erschoss und 12 - unter anderem die Politkerin - schwer verletzte, ist der Graben, der die Vereinigten Staaten seit Längerem teilt, noch tiefer geworden. Die Kluft zwischen Demokraten und Republikanern, Obama- und Palin-Anhängen, wurde über Monate hinweg von Hassreden und Hetzattacken verstärkt, die die amerikanische Politik auch weiterhin beherrschen. Linke und Rechte attackieren sich verbal in heftigen Diskussionen, die nicht selten übers Ziel hinausschießen und weit unter die Gürtellinie gehen. Das politische Klima ist spürbar vergiftet, die Gesellschaft steht zwischen den Schützengräben und Medien und Öffentlichkeit werden als Mittel zum Zweck missbraucht. Auch aus dem schrecklichen Anschlag in Arizona scheint niemand etwas gelernt zu haben. Die Verantwortung dafür, dass durch ihre Hetzreden instabile Menschen zu Gewalt verleitet werden können, wollen die Politiker des Landes nicht übernehmen und auch die Waffengesetze, die in dieser Sache nicht gerade als beruhigendes Element betrachtet werden können, bleiben weiterhin unumstritten. Es wird Zeit, dass man jenseits des Atlantiks aufwacht, bevor es zu weiteren Katastrophen kommt.
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