Mittwoch, 10. November 2010

Cats on Tour

Mein absolutes Lieblingsmusical ist Cats, das berühmte Katzen-Spektakel von Andrew Lloyd-Webber. Wie ich jetzt hier gesehen habe, geht “mein” Musical im nächsten Jahr auf Gastspielreise durch Deutschland und wird vom 27. Mai bis zum 11. Juni auch in Mannheim zu sehen sein - erstmals in Europa im großen, eigens für die Show konzipierten CATS-Theaterzelt mit 1800 Plätzen. Ich werde auf jeden Fall dabei sein und habe mir schon Karten gesichert. Diese gibt es in fünf Preiskategorien. Von 24-104 Euro ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Wie sieht es mit eurer Musicalbegeisterung aus? Seid ihr Fans eines bestimmten Musicals oder könnt ihr vielleicht gar nichts mit dem “gesungenen Theater” anfangen? Ihr seid herzlich eingeladen, dieses Thema hier zu diskutieren.

Dienstag, 9. November 2010

Digitale Fotos entwickeln

Seit man Fotos nur noch mit der Digitalkamera macht, entfallen Kosten und Aufwand für die Entwicklung der Negative. Natürlich macht man heute beispielsweise in einem zweiwöchigen Urlaub viel mehr Fotos als früher mit der analogen Kamera. Trotzdem stellt sich dann nach der Reise die Frage, ob man die Urlaubserinnerungen nicht auch gerne als “richtige” Fotos in der Hand halten würde, die man in ein Album kleben oder Freunden in einer geselligen Runde zeigen kann, ohne dass dafür elektrische Hilfsmittel bemüht werden müssen. Man steht also vor der Entscheidung, welche der geschätzten 500 Bilder man in ausgedruckter Form haben möchte und bei welchem Anbieter und in welcher Qualität man diese “entwickeln” lässt. Im Internet finden sich dafür zahllose Möglichkeiten, Shops und Fotoservice, die mit verschiedenen Angeboten Kunden anlocken. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, Preise zu vergleichen, denn die Preisspanne der verschiedenen Anbieter ist riesig und reicht von 5 Cent bis weit über 50 Cent pro Foto. Es empfiehlt sich aber auch nicht, einfach die günstigste Alternative zu nehmen, sondern auch Bewertungen des jeweiligen Services hinsichtlich Schnelligkeit und Qualität zu lesen.

Montag, 8. November 2010

Kürbissuppe

In diesem Blogeintrag geht es um eins meiner Lieblingsthemen: das Kochen. Die Kürbiszeit ist in vollem Gange und obwohl meine Frau Kürbis gar nicht so gerne isst, konnte ich diesem Rezept nicht widerstehen und so gab es gestern Abend eine leckere Kürbissuppe mit Salbeicroutons.

Die Suppe ist leicht zu machen, geht total schnell und ist wirklich lecker:

Einfach den Kürbis schälen (ich habe einen Butternutkürbis genommen), Fasern und Kerne entfernen. Dann den Kürbis und die geschälte Zwiebel grob würfeln. Einen Apfel vierteln, entkernen, schälen und dann auch würfeln.

Die Zwiebelwürfel in heißer Butter glasig dünsten. Apfel- und Kürbiswürfel und den Zucker zugeben und kurz mitdünsten. Die Brühe dazugießen und alles im geschlossenem Topf bei mittlerer Hitze 15 Minuten kochen, bis Kürbis und Apfel weich sind. Alles mit einem Stabmixer fein pürieren. Senf und saure Sahne unterrühren und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe warm halten.

Den Salbei abspülen und trocken schütteln. Vom Toastbrot die Rinde entfernen und das Brot in Würfel schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Brotwürfel darin knusprig braten. Die Salbeiblätter zugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Salbei-Croutons zur Kürbissuppe servieren.

Fazit: Selbst meine Frau, die nie Kürbis mochte, war schwer begeistert von dieser Suppe. Wir werden sie auf jeden Fall wieder kochen.

Freitag, 5. November 2010

Die Generation 50plus

Vor ein paar Wochen war es so weit: Ich konnte ich es nicht mehr leugnen und auch nicht mehr verdrängen: Ich wurde 50. Allerdings habe ich noch nie zu den Leuten gehört, die bei einem runden Geburtstag, wenn sich die nächsthöhere Zahl zur 0 gesellt, panisch werden. Ich hatte kein Problem, 30 zu werden, habe meinen 40. Geburtstag ohne Krise hinter mich gebracht und auch am 50. gab es für mich keinen Anlass, schwermütig oder depressiv zu werden. Trotzdem ist es irgendwie ein neuer Lebensabschnitt und man beschäftigt sich doch intensiver mit der Tatsache, dass man nun offiziell nicht mehr zur werberelevanten Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen gehört und stattdessen nun Teil der “Generation 50 plus” ist. Allerdings wird genau diese Gruppe der Ü50 in Zukunft in unserer Gesellschaft den Ton angeben, denn schon heute sind über ein Drittel der Deutschen 50 Jahre und älter und in den nächsten 40 Jahren wird dieser Anteil auf 50 Prozent anwachsen. Die Generation 50 plus übernimmt also das Ruder - auch in Bereichen, die bis vor kurzem noch fest in der Hand der jüngeren Generation waren wie zum Beispiel bei den neuen Medien mit all ihren Facetten. Als mein Sohn mir vor einigen Monaten durch seinen Neuseelandblog die Welt des Bloggens und der sozialen Netzwerke eröffnete, bin ich bei meinen Recherchen im Internet auf unzählige Plattformen gestoßen, die sich der Generation 50 plus und allen für diese Zielgruppe relevanten Themen angenommen haben - mit riesigem Zulauf und konstant wachsendem Erfolg.

Donnerstag, 4. November 2010

Was ich gerade lese: “Das Amt und die Vergangenheit”

Ich bin ein begeisterter Leser und verschlinge jedes Buch, das ich in die Finger bekomme. Deshalb wird es hier in regelmäßigen Abständen Einträge unter der Rubrik “Was ich gerade lese” geben, in denen ich kurze Rezensionen oder Kommentare zu Büchern schreibe, die ich
aktuell lese oder gelesen habe. Eröffnen möchte ich diese Kategorie also heute mit dem zeithistorischen Buch “Das Amt und die Vergangenheit” von Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes und Moshe Zimmermann. Es handelt sich hierbei um eine 880 Seiten starke Studie, die mit dem Mythos, das Auswärtige Amt sei in den Jahren von 1933 bis 1945 ein Hort des Widerstands und der Unschuld gewesen, aufräumt. Ein internationales Team von Historikern bekam 2005 den Auftrag, die Rolle des Auswärtigen Amtes während der Nazizeit und vor allem die in den meisten Fällen nicht vorhandenen Konsequenzen für viele ehemalige Nazidiplomaten nach der Gründung der Bundesrepublik unter die Lupe zu nehmen. Dabei stellte sich heraus, dass das Auswärtige Amt zu Hitlers Zeiten mehr als bisher angenommen - und von den Verantwortlichen zugegeben - involviert und aktiv beteiligt war an der systematischen Verfolgung und Ausrottung europäischer Juden. Doch nur wenige der damals beteiligten Personen wurden je zur Rechenschaft gezogen. Dieses Buch ist also ein wichtiges Werk, das mit einem verklärten und geschönten Kapitel der deutschen Geschichtsschreibung hart ins Gericht geht und Fakten klarstellt - eine aufschlussreiche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, deren Wichtigkeit auch Politiker wie Frank Walter Steinmeier und Guido Westerwelle mit Prädikaten wie “Buch des Jahres” und “Pflichtlektüre” betonten.

Mittwoch, 3. November 2010

Rückblick auf zwei Jahre Obama

“Yes, we can!” Der Slogan, mit dem Barack Obama vor zwei Jahren die amerikanischen Präsidentschaftswahlen gewann, stand für die Hoffnungen einer ganzen Nation auf den Wandel. Heute, zwei Jahre später, ist die Hälfte von Obamas Amtszeit vorbei und die Realität hat den Präsidenten und seine Anhänger eingeholt. Der versprochene Wandel wird vom politischen Gegner wieder und wieder ausgebremst und auch wenn sich außenpolitisch einiges getan hat, ist die Mehrheit der Amerikaner von ihrem einst als Messias gefeierten Präsidenten nicht mehr überzeugt. Zur Halbzeit droht nun ein Debakel bei den Kongresswahlen, deren Ausgang vorentscheidend sein kann für die Weichenstellung der Präsidentschaftswahlen in zwei Jahren. Wird Obama 2012 eine Chance auf eine zweite Amtszeit haben? Wie wird er sich dafür positionieren müssen? Und vor allem: Mit welchen Gegenspielern wird er es zu tun bekommen? Denn Obamas republikanische Gegner denken nicht daran, mit ihm zusammenzuarbeiten. Im Gegenteil: Im schmutzigen Kongresswahlkampf weht Obama von Seiten der konservativen Tea-Party-Bewegung rund um Frontfrau Sarah Palin und Stimmungsmacher Glenn Beck ein mehr als eisiger Wind entgegen. Barack Obama wird es also weiterhin nicht leicht haben, den versprochenen Wandel durchzusetzen.

Dienstag, 2. November 2010

Mein Blog

Hallo Leute,

von heute an könnt ihr an dieser Stelle meinen Blog verfolgen, in dem es in erster Linie um mein tägliches Leben und die mehr oder weniger spektakulären Ereignisse darin gehen soll. Bei meinem Blog handelt es sich also um eine Art “öffentliches Tagebuch”, mit dessen Hilfe ich mein Umfeld um interessierte Leser erweitern möchte und auf regen Austausch mit weltoffenen Leuten hoffe. Die Idee zu meinem Blog habe ich meinem Sohn zu verdanken, der sechs Monate in Neuseeland studiert hat und während seiner Zeit dort einen Blog geführt hat, um Familie, Freunde und Bekannte “auf dem Laufenden zu halten” und an seinen Erlebnissen teilhaben zu lassen. Dadurch habe ich angefangen, mich auf Internetseiten wie dieser intensiver mit dem Thema “Blogs” zu beschäftigen und habe festgestellt, dass das Bloggen die perfekte Tätigkeit für mich ist. Ich möchte meinen Alltag schwarz auf weiß festhalten und gleichzeitig interessierte Leser miteinbeziehen, damit wir schließlich alle von einem regen Austausch profitieren können.