Montag, 20. Dezember 2010

Blogs und Politik

Seitdem ich selbst zur “Bloggerbewegung” gehöre, verfolge ich natürlich viele viele andere Blogs, um mich zu informieren und auf dem Laufenden zu sein. Da ich mich auch sehr für Politik interessiere, habe ich nun vor allem politische Blogs für mich entdeckt. Bislang haben sich die Deutschen noch recht schwer getan, ihre Blogbewegung mit der Politik zu verbinden. In anderen Ländern sind politische Blogs längst weit verbreitet. Doch mittlerweile haben auch die Blogger hierzulande gemerkt, wie viel Einfluss auf die Politik und unsere Demokratie sie mit ihren Blogs haben. Und auch umgekehrt beginnen Politiker die Welt der Blogs für ihre Zwecke zu nutzen, wie das beispielsweise in den USA schon lange Gang und Gäbe ist. Blogs bieten jedem Bürger die Gelegenheit, sich frei und bequem von zu Hause aus zu jedem beliebigen Thema zu äußern. Auf diese Weise wird also die Demokratie gestärkt. Auch in sozialen Netzwerken und Communities findet ein fruchtbarer Austausch und wichtiger Dialog statt was die politischen Entwicklungen in unserem Lande angeht. Es scheint, als könnte es die stetig wachsende Interaktivität im Netz mit der angeblichen Politikverdrossenheit der Deutschen aufnehmen.

Freitag, 17. Dezember 2010

Was an Heiligabend auf den Tisch kommt

An der Frage, was an Heiligabend gegessen wird, scheiden sich in Deutschland die Geister. Jede Familie hat wohl ihre eigene Tradition, was das Festmahl am für uns wichtigsten Feiertag angeht. Meine Familie gehört zur klassischen Seite der Weihnachtsesser. Bei uns gibt es an Heiligabend traditionell Gänsebraten mit Klößen und Rotkraut. Dafür stehen meine Frau und ich aber auch beide den ganzen Vormittag in der Küche und brutzeln, kochen und schnippeln vor uns hin. Was bei uns schon zu einer Weihnachtstradition geworden ist, bedeutet für viele andere Menschen Stress, was ich auch gut nachvollziehen kann. Denn am 24. gibt es wahrlich auch so schon genug zu tun, ohne dass man das Federvieh für die gefräßige Sippschaft vorbereiten muss. Aus diesem Grund hat es sich in vielen deutschen Familien eingebürgert, am Abend des 24. nur ein schnelles, einfaches Gericht zu machen. Sehr beliebt sind hierbei Würstchen und Kartoffelsalat. Bei diesen Familien kommt dann der Festtagsbraten erst am ersten oder zweiten Feiertag auf den Tisch. Doch es gibt noch weitere, unendlich viele Spielarten des Weihnachtsessens: Vom klassischen Karpfen über Fondue oder Raclette bis hin zu amerikanisch angehauchtem Truthahn, Entenbrust oder Wild. Eines haben wohl alle Varianten gemeinsam: Sie werden mit besonders viel Liebe zubereitet und schmecken einfach unvergesslich lecker. Und was kommt bei euch so auf den Tisch am nächsten Freitag?

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Scheidung - was nun?

Zum Glück geht es dabei nicht direkt um mich persönlich, aber mit dieser Frage müssen sich in letzter Zeit erschreckend viele Leute in meinem Bekanntenkreis auseinandersetzen. Und wenn ich die Themen, die in vielen Communities leidenschaftlich diskutiert und in epischer Breite auseinandergenommen werden, so vergleiche, dann sehe ich, dass mein Umfeld was dieses Thema angeht wohl leider keine Ausnahme bildet. Gerade in unserem Alter durchleben viele Paare aus den unterschiedlichsten Gründen eine Scheidung und dabei steht dann in der Regel mindestens einer der Partner ziemlich resigniert und niedergeschlagen vor dem Scherbenhaufen, der noch von der Ehe übrig ist, und stellt sich die Frage: “Wie geht es jetzt bloß weiter?” Wie kommt man über die gescheiterte Ehe hinweg? Wie wagt man einen Neuanfang? Ich stelle mir das alles äußerst schwierig vor, aber in letzter Zeit beschäftigt mich das Thema aus gegebenem Anlass immer öfter und ich würde ja gerne auch meinen betroffenen Freunden einen guten Rat geben können. Hat von euch jemand vielleicht Erfahrungen mit diesem schwierigen Thema gemacht und dadurch gute Tipps weiterzugeben?

Mittwoch, 15. Dezember 2010

In Topform auf die Piste mit Skigymnastik

Die Saison hat längst begonnen, die Skigebiete sind schon wieder ausgebucht. Für mich und meine Kumpels geht es zwar erst im März auf die Piste, aber ich habe schon vor einigen Wochen begonnen, mich physisch darauf vorzubereiten: Mit Skigymnastik an der Volkshochschule. Man wird ja schließlich nicht jünger und obwohl ich versuche, das ganze Jahr über in Bewegung zu bleiben und Sport zu treiben, klappt das doch leider nicht kontinuierlich. Deshalb habe ich mir jetzt fest vorgenommen, die Skigymnastik bis zum März durchzuziehen, damit ich mich dann nicht vor meinen Kumpels blamiere. Im Skigymnastikkurs werden die Muskeln gekräftigt und auch die Ausdauer wird trainiert - mit Übungen, die besonders auf die Belastung und die Bewegungen beim Skifahren ausgelegt sind. Das macht Spaß und ist noch dazu äußerst effektiv. Mal sehen, wer außer mir im März noch fit für die Piste ist.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Meine Lieblingsweihnachtsplätzchen 2010

Am Wochenende haben meine Frau und ich zusammen Weihnachtsplätzchen gebacken und heute möchte ich euch hier meine absoluten Lieblinge vorstellen. Das Rezept für die Glühweinschnitten haben wir hier gefunden und die Resultate sind schon fast alle verputzt. Vor Weihnachten muss also unbedingt noch eine Fuhre gebacken werden.
Das Rezept geht so:
1.) 250g weiche Butter, 125g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 4 Eier in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer schaumig rühren.
2.) Den Backofen auf 180° vorheizen. Das Backblech mit Backpapier belegen.
3.) 250g Mehl und 2 TL Backpulver zu der Teigmasse sieben, 150g Schokolade dazureiben und 125ml Glühwein dazugießen. Alles mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verarbeiten, der anschließend auf das Backblech gestrichen wird. Etwa 20 Minuten backen und dann auskühlen lassen.
4.) Für die Glasur 250g Puderzucker mit 5 EL Glühwein glattrühren, den Teig gleichmäßig damit bestreichen und mit 100g gehackten Mandeln bestreuen.Trocknen lassen und dann in 3x4cm große Schnitten schneiden.

Montag, 13. Dezember 2010

Alle Jahre wieder: Welche Geschenke kommen unter den Baum?

Eigentlich soll die Adventszeit ja besinnlich, stimmungsvoll und friedlich sein. In der Realität sieht das mittlerweile oft anders aus. Jetzt ist die Zeit des Jahres angebrochen, in der wir alle mehr konsumieren, kaufen und uns den Kopf zerbrechen als sonst - die Weihnachtsgeschenke wollen besorgt werden. Schon allein der Gedanke daran treibt vielen Leuten Angstschweiß und Sorgenfalten auf die Stirn. Somit bin ich eindeutig nicht der Einzige, dem der alladventliche Kaufrausch gehörig auf die Nerven geht. Die Städte, Kaufhäuser und Fußgängerzonen sind überfüllt, Kunden und Verkäufer gleichermaßen gestresst und die begehrtesten Geschenke schon im November ausverkauft. Hinzu kommt noch die zermürbende Frage nach dem richtigen Geschenk. Denn jeder soll ja ein möglichst individuelles, passendes und einzigartiges Präsent bekommen. Angesichts der kriegsähnlichen Zustände in den Städten zur Weihnachtszeit ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen ihre Geschenke im Internet kaufen und sich auch dort von Geschenkideen inspirieren lassen. Dabei helfen nicht nur die Seiten von Versandhäusern und Onine-Shops, sondern auch soziale Netzwerke und Communities bieten Inspiration und Ratschläge bezüglich Geschenkideen.

Freitag, 10. Dezember 2010

Herren immer modebewusster?

Wenn ich mich so umschaue, habe ich oft das Gefühl, dass die Herren in meinem Alter sich sehr modebewusst kleiden. War das schon immer so? Ich hatte immer im Kopf, dass es die Frauen sind, die sich für einen Stadtbummel oder einen Sonntagsspaziergang herausputzen. Nun sind mir aber in letzter Zeit oft Männer um die 50 Jahre aufgefallen, die mit Seidenschal und schickem Mantel umherwandeln und auch gar noch eine modebewusste Frisur dazu tragen. In solchen Momenten komme ich mir oft sehr old-fashioned vor und frage mich, ob der ganze Modehype einfach an mir vorbei gezogen ist, ohne dass ich auch nur das geringste davon bemerkt habe. In der modernen Welt gehen schon die skurrilsten Dinge vor sich, aber auch wenn ich nicht gerade das bin, was man einen modebewussten best ager nennen würde, bin ich deswegen meiner Meinung nach noch längst nicht vom alten Eisen.